Die Les Hammphries in Wien

Kultur, Geschichte, Genuss und Geselligkeit

Vom 08. bis 11. Mai 2025 begaben sich die Les Hammphries der KG Hamm Wer Net auf ihre diesjährige gemeinsame Reise. Ziel war die österreichische Hauptstadt Wien, die mit ihrer besonderen Mischung aus Geschichte, Kultur, Kulinarik und Unterhaltung ideale Voraussetzungen für ein abwechslungsreiches und erlebnisreiches Wochenende bot.

Nach den vergangenen Reisezielen Mallorca, Krakau, Riga und Köln führte der diesjährige Trip erneut in eine europäische Metropole mit ganz eigenem Charme. Organisiert wurde die Reise in diesem Jahr von Alois und Ulf, die ein vielseitiges, gut abgestimmtes Programm zusammenstellten und dabei sowohl kulturelle Höhepunkte als auch gesellige Programmpunkte berücksichtigten.

Die folgenden Abschnitte geben einen Einblick in die Höhepunkte der Wienfahrt – von historischen Führungen über kulinarische Entdeckungen bis hin zu gemeinsamen Abenden, die diese Reise einmal mehr zu etwas Besonderem machten.

Führung durch die Kapuzinergruft

Am Freitag stand mit der Führung durch die Kapuzinergruft einer der geschichtlich bedeutendsten Programmpunkte der Reise auf dem Plan. Die Führung war bereits lange im Voraus organisiert worden und bot einen eindrucksvollen Einstieg in die Geschichte Wiens.

In den ehrwürdigen und stillen Gemäuern tauchten die Les Hammphries tief in die Welt der Habsburger ein. Prunkvolle Sarkophage, kunstvolle Verzierungen und spannende Erzählungen über Kaiser, Kaiserinnen und deren Familien sorgten für große Aufmerksamkeit und ehrfürchtiges Staunen.

Ein besonderer Höhepunkt war das gemeinsame Gruppenfoto am Sarg von Kaiserin Elisabeth, besser bekannt als Sissi. Während sie vielen sonst vor allem aus den Fernsehklassikern zur Weihnachtszeit bekannt ist, wurde Geschichte hier ganz unmittelbar erlebbar. Entsprechend groß war der Stolz – und ebenso groß der Neid einiger daheim gebliebener Partnerinnen.

Führung durch das Militärhistorische Museum

Ebenfalls am Freitag besuchten die Les Hammphries das Heeresgeschichtliches Museum. Auch diese Führung war im Vorfeld geplant worden und ergänzte das kulturelle Programm ideal.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten einen umfassenden Einblick in die österreichische und europäische Militärgeschichte. Anhand zahlreicher Exponate, Uniformen, Waffen und historischer Dokumente wurden verschiedene Epochen anschaulich dargestellt. Die fachkundige Begleitung vermittelte dabei auch komplexe Zusammenhänge verständlich und regte zu Gesprächen und Diskussionen innerhalb der Gruppe an.

Der Museumsbesuch bot einen informativen und zugleich nachdenklichen Programmpunkt, der den Wien-Aufenthalt um eine weitere historische Perspektive bereicherte.

Abende im Tanzcafé Jenseits

Nach den ereignisreichen Tagen zog es die Les Hammphries an den Abenden meist ins Tanzcafé Jenseits in der Nelkengasse. Das traditionsreiche Tanzcafé überzeugte mit dem besonderen Flair längst vergangener Zeiten, gemütlicher Atmosphäre und viel Wiener Charme.

Schnell entwickelte sich das Jenseits zum festen Treffpunkt der Gruppe. Hier ließ man die Tage entspannt Revue passieren, genoss die gemeinsamen Stunden und tauchte ein in ein Stück authentisches Wiener Nachtleben.

Besuch des Naschmarkts

Am Samstagmittag stand ein Besuch des Naschmarkt auf dem Programm. Geplant war ursprünglich ein kurzer Aufenthalt von etwa einer Stunde. Doch wie so oft kam es anders: Aus dem Zwischenstopp wurden schließlich rund drei genussvolle Stunden.

Zwischen den zahlreichen Marktständen ließen sich die Les Hammphries von Käse-Spezialitäten, Wein und der lebendigen Atmosphäre begeistern. In entspannter Runde wurde probiert, gefachsimpelt und der Wiener Lebensstil in vollen Zügen genossen, bevor es gut gelaunt zum nächsten Programmpunkt weiterging.

Bunkerführung in Wien

Einen ganz besonderen Charakter hatte die Bunkerführung in Wien. Bereits der Start verlief ungewöhnlich, da der Eingang zunächst nicht gefunden wurde – ein kleines Abenteuer, das für erste Schmunzler sorgte.

Geleitet wurde die Führung von einem ehemaligen Universitätsprofessor, der die historischen Themen auf eine sehr eigene, abstrakt-kreative Weise vermittelte. Statt einer klassischen Faktenabfolge setzte er auf ungewöhnliche Gedankengänge, Querverbindungen und persönliche Interpretationen. Dieser unkonventionelle Zugang sorgte für Aufmerksamkeit, Nachdenken und Gesprächsstoff und machte die Führung zu einem nachhaltigen Erlebnis.

Besuch des Wiener Praters

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch des Wiener Prater. Zuvor wurde jedoch ganz standesgemäß für die passende Grundlage gesorgt: Ein Wiener Schnitzel durfte selbstverständlich nicht fehlen.

Im Prater selbst wagten sich Ulf und Clemens zunächst in die klassische Geisterbahn. Dunkle Gänge, altbewährte Schockmomente und viel Gelächter sorgten für beste Unterhaltung. Anschließend folgte eine moderne VR-Geisterbahn, die mit Virtual-Reality-Technik für besonders intensive Eindrücke und zusätzlichen Nervenkitzel sorgte.

Besuch des Naturhistorischen Museums

Am Sonntag, kurz vor dem Heimflug, nutzten die Les Hammphries die verbleibende Zeit für einen Besuch im Naturhistorisches Museum Wien. Noch einmal stand Kultur auf dem Programm, bevor es zurück in die Heimat ging.

Die eingeplanten drei Stunden reichten angesichts der Vielzahl an Ausstellungen zwar nicht aus, dennoch wurde die Zeit intensiv genutzt. Auch wenn längst nicht alles entdeckt werden konnte, bildete der Museumsbesuch einen gelungenen und ruhigen Abschluss der Wienreise.