Sommerfest 2014

Treffen der G12 Xanten. Die große Gipfelkonferenz der Kaiser und Götter hat in der Colonia Ulpia stattgefunden. Die Kaiser und himmlischen Bewohner reisten gemeinsam mit einer Kutsche aus Viersen an. In der Arena von Colonia Ulpia genossen die G12 bei regnerischem Wetter einen gelungenen Gladiatorenkampf. Nach einem aufwärmenden Thermenbesuch – abgeschottet von der germanischen Bevölkerung – nahmen alle Beteiligten an einem Abendbankett teil. Die während des gemeinsamen römischen Mahles veranstalteten Wettkämpfe wurden durch den Gott Amor und den wahnsinnigen römischen Kaiser Caligius gewonnen.

Sommerfest der KG Hamm wer net
Im Jahr 2013 wurden den Mitgliedern der KG Hamm wer net e.V. eine fantastische Flugshow in Krefeld geboten. Neben den technischen Finessen der Flugzeuge und atemberaubenden Flugmanövern genossen die Herren der KG damals eine rustikale Abendveranstaltung in einem Flugzeughangar.

Ein Jahr später war das Motto des Sommerfestes nahezu das Gegenteil zum Vorjahr. Die KG tauchte ein in die Römerzeit um 99 n.Chr.. Die „neuen Römer“ reisten dazu nach Xanten an – damals bekannt als Colonia Ulpia. Im archäologischen Park Xanten begann die Zeitreise, geführt durch eine charmante Museumsführerin, zunächst mit dem Besuch des Waschhauses der damaligen Stadt. Anschließend folgte der Besuch des Amphitheaters. In der Vergangenheit sind hier die Rockstars der Antike, die Gladiatoren, aufgetreten. Aufgrund des Wetters fand bei dem Besuch der KG Hamm wer net hier leider keine Vorstellung statt.

Doch die freigewordene Zeit wurde mit einem frühzeitigen Besuch der örtlichen Taverne kompensiert. Unter Anleitung der freundlichen Führerin genossen die Beteiligten ein kaiserliches, römisches Mahl in 8 Etappen in einer feierlichen römischen Bekleidung. Neben der Bekleidung war auch das Essen traditionell. Es wurde nach traditionellen Rezepten mit den entsprechenden römischen Gewürzen zubereitet – die Leinsamen und Öle verfehlten ihre Wirkung nicht.

Nach zwei gemeinsamen Stunden konnte die Museumsführerin zu Beginn des 8 – Gänge Menüs bereits die Teilnehmer der KG gut einordnen. Sie gab jedem „Hammer“ einen römischen Kaiser oder Götternamen. Obwohl sie die „Hammer“ erst kurz kante, trafen die Namen und deren Erklärung meist voll zu. Ein paar Beispiele:

Thomas Nonn – Gaius Caesar Augustus Germanicus, postum bekannt als Caligula, war von 37 bis 41 römischer Kaiser. „Da die antiken Quellen Caligula praktisch einhellig als wahnsinnigen Gewaltherrscher beschreiben und sich zahlreiche Skandalgeschichten um die Person des Kaisers ranken, ist er wie kaum eine zweite Herrscherpersönlichkeit der Antike zum Gegenstand belletristischer und populärwissenschaftlicher Bearbeitungen geworden.“

Michael Berghausen – Gaius Iulius Caesar „Gaius Iulius Caesar war ein römischer Staatsmann, Feldherr und Autor, der maßgeblich zum Ende der Römischen Republik beitrug und dadurch an ihrer späteren Umwandlung in ein Kaiserreich beteiligt war.“

Willy Dupont – Sokrates „Sokrates war ein für das abendländische Denken grundlegender griechischer Philosoph, der in Athen zur Zeit der Attischen Demokratie lebte und wirkte. Zur Erlangung von Menschenkenntnis, ethischen Grundsätzen und Weltverstehen entwickelte er die philosophische Methode eines strukturierten Dialogs, die er Mäeutik („Hebammenkunst“) nannte.“

Ulf Kleczka – Gott Armor „Amor, oft auch Cupido oder Cupidus genannt, ist in der römischen Mythologie der Gott und die Personifikation der Liebe (genauer: des Sichverliebens) und wird als halbwüchsiger Knabe nicht ohne schalkhafte Bosheit aufgefasst, der mit seinen Pfeilen ins Herz trifft und dadurch die Liebe erweckt. Widerstehen kann man ihm nicht.“

Zwischen den verschiedenen Gängen des kaiserlichen Mahls wurden einige römische Spiele zur Belustigung vollführt. Darunter das Kirschkernwerfen und das Münzwerfen. In abgeänderter Form sind diese Spiele bis heute bekannt. Das Kirschkernwerfen ist vergleichbar mit dem Dosenwerfen und das Münzwerfen mit dem heutigen Boßeln.

Erst spät bei Einbruch der Dämmerung haben die „Hammer“ die alte römische Festung verlassen und sind in die aktuelle Zeit der WM 2014 auf dem Xantener Marktplatz zurückgekehrt. Im Flair der historischen Altstadt wurde natürlich noch Fussball geschaut bis es zurück nach Viersen ging. Böse Zungen behaupten, dass der Großteil der KG noch anschließend in der Taverne „Warsteiner“ die späte Nacht verbracht haben.