Die Hammphries

Die legendären Les Hammphries sind das Männerballett der KG Hamm wer net e.V.. Die zwölf bis vierzehn männlichen Tänzer treten regelmäßig auf den eigenen Veranstaltungen auf. Dazu werden sie auch für “fremde” Veranstaltungen gebucht. Die große Bühne der Festhalle kennen sie mittlerweile bedingt durch Auftritte beim Frühshoppen des Festausschusses Viersener Karneval sehr gut.

Christian Engels, Manager der Hammphries, schreibt über die Session 2015-2016 folgendes:

Aus dem Alltag der “Les Hammphries”

1-2-3-4-5-6-7-8

Das diese Zahlen in der Karnevalszeit einmal für mich eine große Bedeutung haben würden, konnte ich bisher nicht ahnen. Dachte ich doch, die Zahl “11” ist die eigentliche “jecke Zahl” für die Karnevalisten.

Bei den “Les Hammphries” ist das allerdings anders. Die Zahlen “Eins” bis “Acht” bestimmen bei uns den Takt und danach wird auch das Training ausgerichtet.

Training ist ein treffendes Stichwort: Bevor das erste Training stattfinden kann, gilt es bestimmte Vorbereitungen zu treffen: Zunächst gibt es ein Songcasting, wo aktuelle, aber stimmungsvolle Hits und Klassiker angehört und überprüft werden, ob unser Takt dort auch angewendet werden kann. Selbstverständlich nicht ganz ohne Aufregung, da es die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen von Musik zufrieden zu stellen gibt. Nachdem diese große Hürde genommen ist, wird anschließend ein Medley der favorisierten Songs erstellt. Danach kann es losgehen.

Es wird ein grober Trainingsplan mit den zur Verfügung stehenden Trainingseinheiten bis zum ersten Auftritt aufgestellt. Soweit, so gut.

Ist der Karneval doch allerorts am Niederrhein und dem Rheinland eine bitterernste Angelegenheit, kann man es von der Trainingsmoral in unserer Truppe eigentlich nicht behaupten. Frei nach dem Motto “erst unter Druck lernt es sich am besten” wird der Trainingsplan häufig durcheinander gebracht. Rücken dann die Termine für die Damen- und Galasitzung näher, wird der Druck und auch die Nervosität größer. Wie soll es auch anders sein, bei den begabten Naturtalenten der “Les Hammphries” im gefühlten Alter von 30-50 Jahren?!

Eine erste Grundordnung kommt dann durch unsere Trainerin hinein. Bisher hat sich Christina unserer Talente angenommen und versucht, aus einem Chaos etwas Anschauliches zu formen. Schließlich weiß es ja jeder in der Truppe am Anfang besser. Am Ende hat es dann doch immer irgendwie geklappt, dank technischer Hilfsmittel, wie Videomaterial, Listen und Powerpoint-Präsentationen, die alles haarklein dokumentieren.

In der aktuellen Session hat nun Joelle den Job von Christina übernommen und hat die “Hammphries” auf die neue Performance vorbereiten. Das Ergebnis werden Sie – liebe Leserin / lieber Leser – heute zu sehen bekommen.

In diesem Sinne wünsche ich eine schöne Karnevalssession und verbleibe mit einem “dreemol – Alt hamm….

Christian Engels