§ 1    Name und Sitz

Die am 04.08.1950 gegründete Karnevalsgesellschaft trägt den Namen “Hamm wer net e.V.” und hat ihren Sitz in Viersen-Hamm. Sie wurde am 27. Mai 1969 unter der Nr. 290 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Viersen eingetragen.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft beginnt am 1. April eines Jahres und endet am 31. März des darauffolgenden Jahres. 

§ 2    Zweck und Ziele des Vereins

Die Gesellschaft macht sich zur Aufgabe, das heimatgebundene karnevalistische Brauchtum zu pflegen, zu fördern und zu gestalten.  Die Veranstaltungen sollen dem Ansehen der Gesellschaft und dem Wahlspruch “Von Zoten frei die Narretei” entsprechen.

§ 3    Mitgliedschaft

  • Personen, die sich im Sinne des Vereins betätigen und das 18te Lebensjahr vollendet haben, können als ordentliche Mitglieder durch Vorschlag des Gesamtvorstandes aufgenommen werden.
  • Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand durch Abstimmung mit einfacher Mehrheit.
  • Jedes Mitglied hat einen jährlichen Beitrag zu leisten, dessen Höhe von der Jahreshauptversammlung festgesetzt wird.
  • Die Gesellschaft unterscheidet intern die ordentlichen Mitglieder in Aktive Mitglieder und fördernde Mitglieder. Die Unterscheidungskriterien werden regelmässig vom Gesamtvorstand festgelegt und bekanntgegeben.

§ 4    Ehrenmitglieder

Auf Vorschlag des Gesamtvorstandes kann die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden, und zwar

  1. Ehrenvorsitzender
  2. Ehrenpräsident
  3. Sonstige Ehrenmitglieder

Diese Ehrenmitgliedschaften a-c werden an aktive und verdiente Karnevalisten verliehen. Sie haben Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung.

Zur Verleihung der Ehrenmitgliedschaft a – c ist mindestens eine ¾ Mehrheit des Gesamtvorstandes notwendig.

§ 5    Austritt,  Ausschluß

1. Austritt:
Der Austritt eines Mitgliedes kann nur durch schriftliche Erklärung an den Vorsitzenden, den Geschäftsführer oder den Schatzmeister erfolgen. Solange keine schriftliche Erklärung eingereicht wird, ist das Mitglied beitragspflichtig.

2. Ausschluss:
Wer sich seinen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft entzieht, oder das Ansehen der Gesellschaft durch sein Verhalten schädigt, kann von der Mitgliedschaft durch den Gesamtvorstand mit 2/3 Mehrheit der Anwesenden ausgeschlossen werden. Ihm ist die Gelegenheit zur Rechtfertigung auf einer Sitzung des Gesamtvorstandes zu geben und der Ausschluss unter Bekanntgabe der Gründe ist ihm schriftlich mitzuteilen. Mit dem Ausschluss geht das Mitglied aller Pflichten und Rechte, auch am Vereinsvermögen, verlustig.

§ 6    Organe der Gesellschaft

Mitgliederversammlung und Vorstand sind die Organe der Gesellschaft.

§ 7    Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung)

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie wählt den Vorstand, genehmigt die Kassenvorschläge und beschließt die Satzungsänderungen. Die Mitgliederversammlung findet einmal jährlich möglichst innerhalb von vier Wochen nach Abschluss des Geschäftsjahres statt. Geschäftsjahr ist jeweils der Zeitraum 01.04. bis zum 31.03. des Folgejahres.
    Die Einladung zur Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) erfolgt mindestens 14 Tage vorher durch den geschäftsführenden Vorstand in schriftlicher Form.
  2. Die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus:
    1. den ordentlichen Mitgliedern
    2. den Ehrenmitgliedern
  3. Jede der unter Nr. 2a-b genannten Person hat eine Stimme.
  4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 11 ordentliche Mitglieder anwesend sind.
  5. Eine Zweidrittelmehrheit ist erforderlich bei:
    1. Zulassung von Dringlichkeitsanträgen
    2. Misstrauensanträgen gegen den Vorstand und Einzelpersonen
    3. Ausschlussanträgen
    4. Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages der ordentlichen Mitglieder
  6. Anträge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung können von jedem Mitglied gestellt werden. Die Anträge müssen 7 Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich vorliegen.
  7. Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) wird durch den Vorstand aufgestellt. Sie muss mindestens folgende Punkte enthalten:
    1. Jahresbericht des Vorstandes
    2. Finanzbericht
    3. Entlastung des Vorstandes
    4. Wahlen
    5. Anträge
    6. Verschiedenes
  8. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen ein Drittels der Mitglieder oder 2/3 des Gesamtvorstandes einzuberufen.
  9. Über die Mitgliederversammlung ist eine vom Versammlungsleiter (Vorsitzender, stellv. Vorsitzender) und vom Schriftführer oder einem von der Versammlung gewählten Protokollführer zu unterzeichnende Niederschrift aufzunehmen.

§ 8    Der Vorstand

Der Vorstand der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:

1. Der geschäftsführende Vorstand

Er besteht aus:

  • Vorsitzender
  • Stellvertretender Vorsitzender
  • Geschäftsführer
  • Schatzmeister

Er wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von jeweils zwei Jahren gewählt, wenn nicht anders bestimmt und zwar:
Vorsitzender und Geschäftsführer  werden im ersten Jahr gewählt, Schatzmeister und Stellv. Vorsitzender im 2ten Jahr. Stellvertretender Geschäftsführer und stellvertretender Schatzmeister) im 1. Jahr bzw. 2 Jahr. (Folgejahr). Die Beisitzer werden im 2. Jahresturnus gewählt. Auf Antrag der JHV kann die Wahl geheim erfolgen.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden oder stellv. Vorsitzenden und ein weiteres Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes vertreten.

a)   Der Vorsitzende

repräsentiert die Gesellschaft bei öffentlichen Veranstaltungen und ist für die Führung der Gesellschaft verantwortlich. Er führt die Gespräche des Vereins aufgrund der Satzung und nach den Beschlüssen der Mitgliederversammlung, beruft und leitet die Vorstandssitzungen und die Mitgliederversammlungen.

Zur Durchführung dieser Aufgaben steht Ihm der b) stellvertretende Vorsitzende zur Seite.

c)   Der Geschäftsführer

ist für die Geschäftsführung der Gesellschaft verantwortlich. Er erledigt alle schriftlichen Angelegenheiten der Gesellschaft und führt über alle Versammlungen und Veranstaltungen Protokoll.

Auf jeder Versammlung ist das letzte Protokoll zu verlesen, auf der Jahreshauptversammlung wird ein Jahresbericht vorgelesen. Berechtigte Einwände sind richtig zu stellen.

d)   Der Schatzmeister

hat die Finanzen der Gesellschaft unter sich. Die Bücher müssen so geführt werden, dass sie leicht übersichtlich sind und zu jeder Zeit den Stand der Kasse erkennen lassen. Alle Ausgaben müssen stets erkennen lassen wofür der Betrag ausgezahlt wurde, andere Ausgaben werden nicht anerkannt und gehen zu Lasten des Schatzmeisters.
Die Kassenprüfung übernehmen zwei von der Jahreshauptversammlung gewählte Kassenprüfer, die nicht dem Gesamtvorstand der Gesellschaft angehören. Die Kassenprüfung hat vor der Jahreshauptversammlung zu erfolgen. Auf der Jahreshauptversammlung hat ein ausführlicher Kassenbericht zu erfolgen.

2. Der Gesamtvorstand

Er besteht aus Geschäftsführendem Vorstand und zusätzlich aus:

  • stellvertretendem Geschäftsführer
  • stellvertretendem Schatzmeister
  • Sitzungspräsident
  • 3 Beisitzern und den
  • Max. 2 Mitgliedern der Arbeitsausschüsse

Falls in den anderen Paragraphen nicht anders genannt, wird auch er von der Generalversammlung, im 2-Jahres Intervall, gewählt.

3. Der Sitzungspräsident

Der Sitzungspräsident leitet die karnevalistischen Sitzungen und Veranstaltungen, ist für den Programmablauf und das Auftreten des Elferrates verantwortlich, hat alleine das Recht besondere Ehrungen während der Sitzung vorzunehmen und Orden zu verleihen. Er ist Repräsentant der Gesellschaft bei allen öffentlichen Auftritten.
Ihm zur Seite steht ggfs. der stellvertretende Präsident (Vizepräsident).

Präsident und ggfs. Vize-Präsident werden vom Gesamtvorstand auf unbestimmte Zeit benannt. Ordensverleihungen dürfen außer vom Präsidenten und Vizepräsidenten nur noch von den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes vorgenommen werden. Der Sitzungspräsident ist qua Funktion automatisch beratendes Mitglied des Gesamtvorstandes.

4. Der Elferrat / Beisitzer

Er besteht aus Sitzungspräsident, Vizepräsident und weiteren bis zu neun Mitgliedern.
Er ist Repräsentant der Gesellschaft. Die neun Räte werden aus den Mitgliedern durch den Gesamtvorstand innerhalb einer Versammlung ernannt. Gegebenenfalls kann der Gesamtvorstand einen Verantwortlichen für die Führung des Elferrates ernennen.

5. Arbeitsausschüsse

Mitglieder der einzelnen Arbeitsausschüsse beschäftigen sich mit Bühnen und Wagenbau, Catering und Veranstaltungsorganisation und Programmgestaltung, sofern diese Aufgaben nicht vom geschäftsführenden Vorstand wahrgenommen werden. Maximal 2 Mitglieder der Arbeitsausschüsse gehören dem Gesamtvorstand an.

§ 9    Beschwerden

Alle Beschwerden, die sich aus der Geschäftsführung ergeben, sind dem Vorsitzenden zu unterbreiten, der diese Beschwerden mit dem geschäftsführenden Vorstand bespricht.

§ 10    Auflösungen

Die Auflösung der Gesellschaft kann nur auf einstimmigen Beschluss einer eigens dazu einberufenen Auflösungsversammlung erfolgen oder aber wenn die  Mitgliederzahl weniger als elf Personen beträgt. Über die Verbringung des gesamten Vermögens der Gesellschaft beschließt ebenfalls die Auflösungsversammlung.

§ 11    Satzungsänderungen

Ein Antrag auf Satzungsänderungen kann sowohl vom Vorstand als auch aus dem Kreise der Mitglieder gestellt werden. Alle Anträge auf Satzungsänderungen müssen dem geschäftsführenden Vorstand schriftlich unterbreitet werden. Bei Anträgen aus dem Mitgliederkreis bedürfen diese der Unterschrift von wenigstens 1/3 der ordentlichen Mitglieder.

Anträge auf Satzungsänderung müssen ihrem vollen Wortlaut nach mit den Einladungen zur Mitgliederversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden. Satzungsändernde Beschlüsse bedürfen zu ihrer Gültigkeit einer 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen der stimmberechtigten Mitglieder.

Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden.

Die Satzungsauslegung obliegt dem Gesamtvorstand.

Ergänzende Vorschriften im Geiste der Satzung erlässt der Gesamtvorstand.

§ 12 Satzungstand

Diese Satzung wurde am 20.04.2012 beschlossen. Damit werden alle früheren, die Satzung berührende Beschlüsse und alle früheren Satzungen hinfällig. Diese Satzung ist Richtlinie für jedes Mitglied der Gesellschaft.